schönes

    alle jahre wieder I 1-24

    19/11/2017

    Alle Jahre wieder – beginnt die Vorweihnachtszeit mit dem Basteln des Adventskalenders. Lange vor Baum, Pute und Co. horte ich in den Tiefen des Kleiderschrankes ein Sammelsurium an Inhalten. In diesem Jahr gilt es 3 Kalender zu befüllen. 2×24 Päckchen für die Kinder. Die eine ist dafür eigentlich noch zu klein, aber so – zumindest in der Theorie – besinnt sie sich auf ihre eigenen Sachen als auf die der anderen, und aus Gründen der Gerechtigkeit und überhaupt. Und die andere ist wiederum groß genug aber dann doch wieder noch zu klein, um zu verstehen, warum sie nur jeden zweiten Tag etwas auspacken darf. Darum bleibt es dabei. Jede ein Päckchen pro Tag. Hinzu kommen 2×12 Päckchen für die Großeltern. Davon ausgehend, dass sich diese nicht in die Haare bekommen wenn nur jeden zweiten Tag geöffnet werden darf, hat sich diese Tradition irgendwann eingeschlichen. Und ich bleibe dabei, auch wenn meine Mutter spätestens Anfang November eines jeden Jahres anmerkt, dass dieses Mal keiner notwendig sei. Dann verweise ich auf die Tradition, und Traditionen sind es ja, die vor allem die Weihnachtszeit ausmachen. Traditionell erhält die Oma die ausgefalleneren Geschenke, denn sie teilt nun mal meinen Geschmack für all das Schöne. Hingegen ist bei Opa schon jetzt ein Schoko-Schock vorprogrammiert, teilt er doch meine Vorliebe für all das Süße da draußen in der Welt.

    Traditionell ist dabei auch die Verpackung. Schlicht und weihnachtlich angehaucht. Selbst verpackt, mit Unmengen an zuvor auf dem dadurch abblätternden Wohnzimmertisch zwischengeparkten Klebefilmstückchen. Und das, wo ich gerade in diesem Jahr auf besonders entzückende Exemplare von vorgefertigten Kalendern gestoßen bin. Doch ich hadere dabei zu sehr mit der Passgenauigkeit. Meine Inhalte entsprechen keiner DIN-Norm. Sie sind mal klein-, mal großformatig. Mal weich, mal besonders kantig. Rein kommt, was passend erscheint. Schönes, witziges, leckeres. Vorbei ist die ausnahmslose Zeit der 0,99 €-Drogerieartikel. Socken, Spielzeug, Papierendes. Kleines, feines, rein damit!

    +++

    Der Countdown läuft. Seid auch ihr noch auf der Suche nach Inhalten und der richtigen Verpackung? Was bei mir reinkommt und wie die fertigen Kalender schließlich aussehen, verrate ich in Kürze in den Instagram-Stories. Und für den Fall, dass ihr noch das richtige Drumherum benötigt, hier meine diesjährigen 5 Favoriten abseits des schlichten Verpackens als Linklove:

    WLKMNDYS // 24 Häuser bilden eine ganze Kleinstadt – mein absoluter Favorit 2017. Weil er so stylisch und schlicht zugleich daherkommt. Selbst gemacht und dennoch meine Bastel-Ungeduld nicht allzu sehr strapazierend.  Und weil er sich so nahtlos einreiht in die wunderbaren Arbeiten von Andrea Potocki, die mich immer wieder aufs Neue faszinieren und inspirieren.

    Nicest Things // Nicht nur Süßes drin sondern gar Schoko drumherum gibt es bei der wohl allerleckersten Variante des Jahres – 24 Bäume bestehend aus Eiswaffeln, die mit Schokolade, Kokosflocken, Zuckerschrift etc. ummantelt wurden.

    wirbauenunsertraumhaus // herrlich hübsches Hausgehänge – 24 Tütchen, die mit an alte Stadtvillen angelehnte Motive eigenhändig bebildert wurden.

    fine & josef // was Ananas, Flamingo und Kaktus für uns Erwachsene, sind Elefanten für (Klein-) Kinder, wenn auch weniger ‚in‘ als zeitlos diese begeisternd. Eine besonders schöne Dickhäuterversion gibt es hier in Form von 24 handbedruckten Taschen in Pastelltönen und Gold.

    Fabelab // 48 Geschenke auf einen Schlag hält dieser Kalender bereit, denn hier zählt nicht nur der selbstbestimmte Inhalt, sondern bereits die Hüllen – 24 Figurtaschen, die nach dem Befüllen und Umdrehen z.B. als Handpuppen weiter verwendet werden können – gehen quasi als Präsente durch.

     

    Alle hier benannten Links sind unabhängig von einer Kooperation benannt worden, und stehen einzig und allein für meine subjektive Begeisterung für eben diese.

     

     

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