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blickfang hamburg 2015

18/11/2015

Mit dem Blick eingefangen. Außergewöhnliches, innovatives Design auf der gleichnamigen internationalen Messe, die letztes Wochenende in den Hamburger Deichtorhallen stattgefunden hat. Bereits zum vierten Mal in Hamburg, bereits zum dritten Mal mit mir als Gast. Und wieder war ich komplett begeistert. Von der einzigartigen Atmosphäre. Entwürfe direkt von den Designern zur Schau und zum Verkauf gestellt. Keine anonymen Marken. Keine einheitliche Aufbereitung. Mittlerweile etablierte Möbellabel neben jungen Talenten und Designfirmen aus allen Ecken Europas. Ganz besonders begeistert war ich dieses Mal von:

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ZAND-EROVER // Das holländische Label orientiert sich an den Formen und Farben der Natur und überträgt diese auf ihr minimalistisches Design. Taschen, Schmuck und Accessoires. In schwarz, in grau, in weiß, in nude. Allesamt handgemacht. Allesamt wunderschön. Und auf der blickfang stylish und herzlich zugleich präsentiert durch die beiden kreativen Köpfe des Amsterdamer Studios, Sandy & Shelly.

MOEBE // Mein Herz für Holz hat sofort höher geschlagen. Angesichts der schlichten und doch so besonderen Rahmen. Des poly-griffigen Lamatieres, das durch seine Haptik die Form je nach Handhabe ändert. Der überdimensionalen Klammern zum klemmen und hängen. Welches Produkt auch immer – skandinavisches Design vom Feinsten und sich wunderbar in dessen Tradition und Ansprüche einreihend.

JUNGLE FOLK // Kleidung so ganz nach meinem Geschmack. Nachhaltig produziert. In der Herstellung, in der Auswahl der Materialien. Keine jahreszeitenabhängigen Kollektionen. Stattdessen zeitlos schön und mehr als aktuell zugleich. Klassische Schnitte so einzigartig aufbereitet, dass sie zu verschiedensten Anlässen tragbar erscheinen.

Schon anhand diesen, meinen drei Highlights, zeigt sich das breite Spektrum der blickfang. Produkte aus den Bereichen Möbel, Wohnaccessoires, Leuchten, Mode und Schmuck werden nebeneinander und miteinander angeboten. Abseits all der üblichen (Design-) Märkte und abseits von nennen wir es mal ‚Filz, Wolle & Co‘. Die Messe bietet darüber hinaus eine Art Austauschplattform – zwischen den Gestaltern und deren Endkunden, zwischen den Ausstellern untereinander. Ein familiäre Atmosphäre inmitten professionellster kreativer Arbeit. Und abgerundet durch ein dahintersteckendes einzigartiges Konzept. Sonderformate (z.B. die Begleitung durch einen Kurator des Jahres und die Vergabe eines Designpreises) neben einem breitgefächerten Vortragsforum rund um das Thema Design (z.B. zu den Aspekten PR, Materialien, Erfolgsfaktoren) bis hin zu der Möglichkeit, alle ausgestellten Produkte nicht nur über den direkten Verkauf sondern auch über den dazugehörigen onlineshop zu beziehen. Dies als quasi abschließender Tipp für alle, die es diesmal nicht nach Hamburg geschafft haben, die es nicht zur letzten blickfang 2015 nach Zürich (20.-22.11.) schaffen werden, und die nicht – aller Vorfreude zum trotz, wie bei mir – nicht bis zu den nächsten Messen in Stuttgart, München, Basel, Wien (Hamburg und Zürich) in 2016 warten möchten.

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