woanders

lokal(es)design

11/12/2013

Es gibt sie alle. Flaship-Stores, Pop-Up-Stores, Department-Stores, Guerilla-Stores und Concept-Stores. Letztere bezeichnen in der Regel Läden mit einer ungewöhnlichen, meist hochwertigen Kombination aus Sortiment und Marken. Ein Concept-Store ist eine konzeptionelle Mischung aus Warenhaus und Boutique. Der Inbegriff eines solchen Concept-Stores, da nach meiner Auffassung ein (einmaliges) Konzept und einen (großartigen) Store auf besondere Art und Weise vereinend, findet sich in Hamburg in der Schanze:  LOKALDESIGN.

Das Konzept I Lokaldesign = Lokales Design. Lokal produziert von Designtalenten. Besondere Ideen werden bereits von der Entstehung an begleitend unterstützt. Lokaldesign kooperiert mit Design-Hochschulen, um den Design-Nachwuchs zu fördern und einzigartige Produktneuheiten in die Wohnungen und Häuser dieser Welt zu bringen.

Der Store I Auf 140m² finden sich in dem Ladengeschäft von Lokaldesign feinste Produkte. Egal ob in nahezu großer Auflage oder aber als Kleinstserie produziert. Es finden sich Esstische neben Wandbildern, Schlüsselanhänger neben Vasen, Kissen neben saisonal bedingtem Weihnachtsschmuck. Und vieles andere mehr. Produkte, die hinter einer einfach erscheinenden Umsetzung eine grandiose Idee vermuten lassen, oder eben andersherum – auf den ersten Blick einfach erscheinende Ideen wurden grandios umgesetzt und stehen bei Lokaldesign zum Verkauf.

Gemeinsam mit anderen Bloggern durfte ich vorletzte Woche einen einzigartigen Einblick in beides, Konzept & Store, erhalten. Uns wurden Projekte und Ergebnisse präsentiert. Von Dozenten und Designern. Ideen hinter den Projekten aufgezeigt, Auszüge aus den Umsetzungsphasen präsentiert. Theoretisch, und zugleich viele tolle Beispiele einbeziehend durch Philipp Käfer und die Damen hinter Lokaldesign, Julia Oertel und Katharina Roedelius, vermittelt. Praktisch durch die ach so tolle Frau hinter maens – street art, die wunderbare Lampenmacherin Claudia Vogt und den nahbaren kreativen Paul Evermann. Diesen 3 Designern durften wir nicht nur über die Schulter schauen, sondern zugleich mit ihnen gemeinsam die Produkte erfahren. Anfühlen, wie eine Lampe durch den Mix aus über einen Ball gespannte Papierbänder und einem wasserbasierenden Spezialkleber entsteht. Zusehen, wie die unterschiedlichen ‚maens‘ auf die Leinwand kommen. Und auch, wie die Beine an den ‚Bender Stool finden. Einer von diesen steht nun bei mir zu Hause. Metallene Sitzfläche, hölzerne Beine, mit Kabelbindern verbunden. Welch wunderbare Erinnerung an einen tollen Abend, den wir geladene Blogger mit einem leckeren Abendessen und frisch gemixten Drinks von Goldstoff inmitten all dieser kreativen, inspirierenden Menschen und Produkte haben ausklingen lassen.

+++

zu Lokaldesign I zum Shop I zu all den tollen (Lokal-) Designern

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

*