leckeres

statt kroketten

24/10/2015

Es gibt unzählige Stapel auf meinem Schreibtisch. Für den Blog. Für die offizielle Ablage. Ungeschriebene Karten. Schon lange beiseite geschobenes. Und dann gibt es einen mit herausgerissenen Rezepten. Sobald etwas lecker in der Zeitschrift anmutet, landet es auf diesem Stapel. Dort tummeln sich Weihnachtsmenüs neben Osterzöpfen. Suppen, deren Zutaten vorrangig in Kolonialwarengeschäften erworben werden können. Fleischiges, vegetarisches, festliches, snackiges. Immer mal wieder sehe ich den Stapel durch. Hole mir Inspirationen, die dann aber nicht entlang des vorgefundenen Rezeptes, sondern größtenteils frei erdacht erkocht werden. Nicht so in diesem Fall. Zwar abgewandelt aber dennoch nachgekocht hat es der „Fenchel mit Möhren-Nuss-Haube“ aus der Zeitschrift  ‚Eltern‚ auf meinen Esstisch geschafft.

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Zutaten //

Fenchel – geraspelte Möhren – gehobelte Mandeln – geriebener Gouda – Salz – Olivenöl.

Zubereitung //

Fenchel vom Strunk entfernen und einzeln geschichtet in eine Auflaufform geben – mit Olivenöl beträufeln  – die Mandelblättchen mit geraspelten Möhren und geriebenem Gouda vermengen und den Fenchel mit der Mischung bedecken – im vorgeheizten Ofen (Mitte, Ober- und Unterhitze bei 180 Grad) ca. 20 – 25 Minuten überbacken.

(das Originalrezept sieht statt Mandeln feingehackte Haselnusskerne vor, zudem wird der Käsemischung noch Pfeffer als auch ein wenig abgeriebene Schale einer Orange beigemengt)

Cordon Bleu, Erbsen und dazu Kroketten? Überholt! Das klassische Drei-Komponenten-Essen aus meiner Kindheitserinnerung hat ausgedient. Heute gibt es den Salat als eigenständiges Gericht. Süßes in der Sauce. Oder wie in diesem Fall eine Beilage als Hauptspeise. Baguette hinzu. Fertig. Und vor allem: lecker!

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